| Begriff | Definition |
|---|---|
| A-Fuge |
Mittelfuge, A-förmig ausgebildetet, bei 2-flügeligen Fenstern unten breiter als oben (siehe auch V-Fuge). |
| A-Verglasung |
Verbundsicherheitsglas mit mehreren Folien jedoch gleichen Eigenschaften wie VSG. Der Einbau erfolgt nach aussen. Die Unterteilung erfolgt in Widerstandsklassen. A1= niedrige Durchwurfhemmung bis A3= hohe Durchwurfhemmung. |
| a-Wert |
Luftdurchgang durch die Fugen eines Elementes bei einer Druckdifferenz von 10 Pa, bezogen auf 1m Fugenlänge (m3/hm10Pa). |
| Abstandshalter |
Metallsteg im Scheibenzwischenraum zur Dimensionierung des Zwischenraumes oder als optische Trennung der Scheiben bei aufgesetzten Sprossen. Die Ausführung des Abstandssteges in einer Isolierglasscheibe kann auch aus Kunststoff sein. Vorteil ist eine bessere wärmedämmenden Eigenschaft und demzufolge ist die bessere Temperaturbeständigkeit der Scheibe auch am Randverbund. Die Gefahr von Tauwasserbildungen an den Scheibenkanten wird dadurch verringert. |
| Aerocontrol |
System zur elektrischen Verschlussüberwachung an Fenstern und Türen. |
| Aerofix |
Zusatzbauteil, um ein Fenster in der Dreh- oder Kippstellung zu arretieren. |
| Alarmglas |
Einscheibensicherheitsglas mit einer Alarmschleife; das Einscheibensicherheitsglas bricht komplett. Dabei wird durch die gleichzeitig gebrochene Alarmschleife Alarm ausgelöst. |
| Aluminiumfenster |
Fenster aus Aluminiumprofilen. Heute thermisch getrennt. |
| Aluminiumrollladen |
Werden in verschiedensten Profilarten hergestellt; zur besseren Wärmedämmung werden die Hohlprofile mit Polyurethan-Schaum gefüllt. |
| Andruckverstellung |
Regulierung des Schliess- und Dichtungsandruckes durch ein einstellbares Bauteil. |
| Anerkannte Regeln der Technik |
Die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik sind technische Regeln bzw. Technikklauseln für den Entwurf und die Ausführung von baulichen Anlagen oder technischen Objekten. Sie stellen nach Werkvertragsrecht für den Sollzustand eine Minimalforderung dar und bei Nichteinhaltung liegt ein Mangel vor, soweit die Abweichung nicht zuvor mit dem Auftraggeber vereinbart worden ist. In diesem Zusammenhang ist der Auftraggeber vollumfänglich über die geplante Abweichung zu informieren und auf die daraus resultierenden Folgen hinzuweisen. Sie sind nicht identisch mit den DIN (nach einer Entscheidung des BGH vom 14. Mai 1998 - VII ZR 184/97 sind DIN-Normen private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter) und anderen Normen. Vielmehr gehen sie über die allgemeinen technischen Vorschriften, wozu auch die DIN-Normen gehören, hinaus. Für gültige DIN-Normen besteht nur die Vermutung, dass sie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. |
| Angriffhemmendes Glas |
Angriffshemmende Gläser sind Verbundsicherheitsgläser, die in verschiedene Stufen eingeteilt sind: A: durchwurfhemmend B: durchbruchhemmend C: durchschusshemmend D: sprengstoffhemmend |
| Anschlagband |
s. Kompriband |
| Anschlagbock |
Bauteil zur Begrenzung der Schiebeöffnung an Fenstern und Türen. |
| Anschlagdichtung |
Umlaufende TPE-, EPDM-, oder Silikon-Fenster- / Türdichtung, jeweils in der Flügel- und Blendrahmennut eingezogen, um den Spalt zwischen Flügel und Blendrahmen abzudichten. |
| Anschlagdichtung innen, aussen |
Dichtungsebene am Überschlag (innen) und am Rahmen (aussen). |
| Anschlagdichtungssystem |
Fensterkonstruktion mit Anschlagdichtung. |
| Anschlagsarten |
Man unterscheidet drei Anschlagsarten voneinander: Innenanschlag, Aussenanschlag und die stumpfe Fensterlaibung. |
| Anwendungsbereich |
Minimal und maximal zulässige Einsetzbarkeit für Grösse bzw. Gewicht eines Beschlages oder Beschlagteils. |
| APTK |
Gebräuchliche Bezeichnung: EPDM. Abkürzung für Ethylen-Propylen-Terpolymer-Kautschuk. Dichtungsmaterial. Der Werkstoff zeichnet sich durch hohe Ozon- und Wetterfestigkeit, sowie Zugfestigkeit und Elastizität aus. |
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